Category: Sci-Fi & Phantasie Geschichten

Die Fickinger 02

by galdranorn©

Der junge Männerkörper auf ihrem Schlafplatz bewegte sich ruckartig. Hatte Wickie die gedämpften Stimmen von Tjure, Snorre und einem ihm Unbekannten ausblenden können, so hatte das halblautes Seufzen des Mädchens ihn benommen aus wirren Träumen schrecken lassen. Dieser Laut passte nicht zu dem, was um ihn herum geschehen mochte. Nicht zu den singenden Geräuschen aus der Schmiede, nicht zum Lachen und Schimpfen der Frauenstimmen draußen, nicht zum Knacksen und Prasseln des Feuers... insgesamt nicht zu dem, was vor seinen inneren Augen geschah, während er das geschäftige Treiben unbeteiligt beobachtete.

Wickies Augenlider flatterten. Sie fühlten sich schwer wie Kanonenkugeln an. Vorsichtig kämpfte er gegen die Gewichte an und schaffte es schließlich, seine Augen ganz zu öffnen. Er blinzelte ein paar Mal, bis er sich im Halbdunkel einigermaßen zurechtfinden konnte.

Sein Kopf dröhnte, als wäre die Schmiede in ihm und nicht unweit des... - ja, wo war er hier überhaupt? Wickie bewegte seinen schmerzenden Kopf langsam nach links. Er nahm flackernden Feuerschein wahr, der einen grob gehauenen Tisch an der Nordseite erhellte, auf dem Tonkrüge dicht an dicht standen und flache Teller unordentlich aufeinander gestapelt waren. Mehlreste klebten am Holz und staubten über den Boden rund um den Tisch. Weiter links befanden sich zwei Spinnräder, auf deren Spulen sich unregelmäßig dicke Wolle aufsponn.

An der Südseite begrenzten breite Holzpfähle die mit Schaffellen und Decken ausgestatteten Schlafplätze. Eines dieser Betten besaß sogar zierlich bestickte Vorhänge. Das Bett des Hausherrn, mutmaßte Wickie. Abschirmbar vorm Rest des Haushaltes, damit das Gesinde nicht mitansehen konnte, wie das Oberhaupt der Familie seinen Schwanz nachtnächtlich zwischen die Beine seines Weibs gleiten ließ.

Der Gedanke ließ Wickie leise aufstöhnen. Abrupt erinnerte er sich an das, was ihn aus seinen unruhigen Träumen schrecken lassen hatte und sein Blick fiel auf das Mädchen neben ihm.

Sie hatte die Augen fest geschlossen. Die linke Hand umklammerte den hochgerafften Stoff ihres schlichten formlosen Kleides, das sie in der Taille mit einem Tuch gebunden haben musste. Wickies Blick schweifte von dem Tuch auf dem Boden ihre Beine hinauf zu den geöffneten Schenkeln. Die andere Hand des Mädchens lag vor ihren weit gespreizten Beinen, zwei Finger waren tief in ihrer Lustspalte versunken. Der Anblick ließ Wickies ohnehin begehrlich pulsierenden Schwanz endgültig hart werden.

Fiebrig, wie er sich fühlte, tasteten seine Hände nach dem Mädchen, das erschrocken auffuhr und ihn mit großen Augen ertappt anstarrte.

„Du... du bist wach?!", hauchte sie entsetzt.

Einige Momente lang ergötzte Wickie sich an der zarten Röte der Lust auf ihren Wangen, unter die sich nun erneut leichte Scham mischte. Ihre dunklen Augen schimmerten lustvoll und ihr sinnlicher Mund war leicht geöffnet.

„Hör nicht auf", brachte Wickie krächzig über seine trockenen Lippen.

„Du solltest nicht sprechen", erwiderte das Mädchen scheu und wich seinem Blick hastig aus. Runa spürte ihr Herz wild gegen ihren Brustkorb sprengen. Sie konnte kaum atmen, geschweige denn ihrer ohnehin brüchigen Stimme vertrauen. Aufregung bemannte sich ihrer. Sie zog ihre Finger eilig aus ihrem Schoß und stand abrupt auf, sodass ihr Kleid wieder züchtig ihre Schenkel bedeckte.

Enttäuscht stöhnte Wickie auf. „Geh nicht, bitte..."

„Ich werde wiederkommen", versprach Runa und beugte sich zu ihm, um den nassen Lappen von seiner Stirn zu nehmen. Erstaunlich schnell für seine körperliche Angegriffenheit hatte Wickie ihr Handgelenk umklammert, ehe sie ihm davonhuschen konnte. Einige Herzschläge lang sahen sie sich tief in die Augen, dann senkte Runa den Blick und schluckte hart. Doch schon im nächsten Moment ruckte ihr Kopf hoch und sie blickte ihn wieder an. Von ihrer eigenen Kühnheit überrascht, raunte sie ihm zu: „Und dann werde ich dir zeigen, was Körperwärme bei Fiebernden alles bewirken kann."

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Nacht senkte sich wie ein dunkles, sternenbespanntes Tuch über das Dorf. In der Schmiede und im Backhaus war es ruhig geworden. Die Dorfbewohner hatten sich auf dem großen Platz etwas abseits der Behausungen um ein hell loderndes Lagerfeuer versammelt und nun drang feierlustiger Gesang und beschwipstes Lachen bis zum Langhaus des Birger hinauf, wo Runa an Wickies Krankenlager vor einigen Stunden von Ågot abgelöst worden war.

„Meine Tochter soll das Begrüßungsfest für unsere Gäste nicht versäumen!", hatte Birger verlauten lassen und Runa fest an sich gedrückt. Sie war sein ganzer Stolz. Nicht zu guter Letzt, weil sie ihrer im Kindbett verstorbenen Mutter so ähnlich sah.

Nicht erwähnenswert, dass Runa viel lieber bei Wickie geblieben wäre... nun saß sie stattdessen zwischen Geir und Endre, die sich im Kampf um Runas Aufmerksamkeit gegenseitig zu übertrumpfen versuchten.

„Stell dir vor, Ågot ist jetzt ganz allein mit diesem Fremden", raunte Endre Runa zu und langte nach dem gebratenen Fisch auf dem Teller, den er zu Geirs Verdruss mit Runa teilte. Das Bratfett lief ihm über die Finger, als er ein großes Stück Hering abbrach und es sich hungrig in den Mund stopfte. Er kaute genüsslich, leckte dann seine Finger sauber und sah Runa mit gierigem Glanz in den Augen an. Ganz so, als sähe er in ihr seine Nachspeise...

Runa war bei seinen Worten merklich zusammengezuckt. Unerwünschte Fantasien breiteten sich schlagartig vor ihren Augen aus: Ågot, die Wickie die Stirn kühlte und ihm dabei näher kam, als es zwangsläufig sein musste. Wickie, der ihren zarten Mädchenkörper zu sich herunterzog und ihr das Kleid vom Leib streifte... sie wehrte seine Hände kichernd ab, ließ ihn aber dann doch gewähren...

Runa kniff die Augen zu, als ihr die Fantasie den ersten ungestümen Kuss vorgaukeln wollte.

„Nanu, ist dir nicht gut?" Endre beugte sich besorgt zu ihr und musterte sie unverhohlen. Nun musste er wohl oder übel die zarte Röte auf Runas Wangen bemerken... und er schien seine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen, seinem verwegenen Grinsen nach zu schließen.

„Jagt dir die Vorstellung an Ågots lüsternes Treiben etwa auch die Lust zwischen die Schenkel?", raunte er ihr ins Ohr, während seine rechte Hand plötzlich unter ihrem Kleid auf ihrem linken Oberschenkel lag, von wo sie sich frevellos höher schob.

Runa wollte ihn abwehren, aber im selben Moment packte Endre ihre eigenen Hände mit seiner noch freien Hand und führte sie hinunter zu seinem Schritt, der hart gegen den Stoff seiner Hose spannte.

Runa riss ihre Hände reflexartig zurück, aber Endre war stärker. Er presste Runas Handflächen gegen sein aufrecht stehendes Glied, dessen erste Lusttropfen den dünnen Stoff seiner Hose durchtränkten. Innerlich schüttelte Runa sich. Er war nicht derjenige, mit dem sie diese Dinge tun wollte! Sie wünschte sich, es wäre Wickie, der sie berühren würde...

Runa überlegte fieberhaft, wie sie Endre entkommen und zurück zu Wickie ins Langhaus flüchten konnte, um Ågot abzulösen. Warum musste Geir auch ausgerechnet jetzt auf Freya aufmerksam werden, die ihm schon den ganzen Abend über immer wieder diese eindeutigen Blicke sandte?! Konnte er nicht bitte umgehend Endres unkeusches Ansinnen unterbinden und sich brüllend vor Eifersucht auf ihn stürzen, um die erste Schlägerei in dieser Nacht anzustiften? Wenn es möglich war, jetzt?

Doch heute Nacht war ihr zu ihrem Verdruss keine Götter hold, die ihre Wünsche erhören wollten...

„Komm her, meine Schöne", keuchte Endre erregt und zerrte an Runa, um sie auf seinen Schoß zu ziehen. Gleichzeitig schob er ihr Kleid höher, sodass sie mit bloßem Unterleib auf seinem Schoß hockte. Endre nestelte ungeduldig an seiner Hose herum, hob Runa dann leicht an, um seinen Schwanz herausholen zu können. Sie spürte die bebende Spitze bereits gegen ihren Eingang zucken. Ohne auf ihr protesierendes Zappeln zu achten, presste Endre das Mädchen fest an sich.

„Du bist so jung... so unberührt...", stöhnte er dabei behaglich. „Ich will der Erste in deiner jungen Fotze sein!"

'Aber ich will das nicht', wollte Runa zurückfauchen. 'Ich will, das Wickie der Erste ist -- danach kannst du mich gern haben!' Aber sie blieb stumm, ließ Endre einfach gewähren.

Seine Hände umklammerten ihre Hüften und drückte ihren Unterleib auf seinen Schwanz hinab. Runa spürte das stechende Eindringen seiner Spitze, die den Eingang ihrer bis dahin unberührten Spalte durchstieß. Sie biss sich auf die Lippen, damit sie nicht anfing zu schreien. Sie wollte nicht, dass noch jemand bemerkte, was Endre mit ihr tat... diese abgründige Peinlichkeit ersparte sie sich lieber.

Sein Schwanz glitt immer tiefer in sie, bis Runa ihn komplett in sich aufgenommen hatte. Widerwillig stöhnte sie leise auf. Sie würde einfach die Augen schließen und sich vorstellen, es wäre Wickie, der sie ausfüllte...

Endre hatte ihre Beine gespreizt, sodass sie nun breitbeinig auf ihm thronte. Um keine Aufmerksamkeit zu erregen, beschränkte er sich darauf, sein Becken hin- und herrutschen zu lassen auf dem Baumstamm, der den Feiernden als Sitzbank diente.

Um sie herum herrschte ausgelassenes Treiben. Trinkhörner wurden aneinander gestoßen, sich gegenseitig zotige Trinksprüche zugebrüllt und immer lauter gelacht, je mehr das erste Fass Honigwein zur Neige ging. In all dem Übermut fiel Runa auf Endres Schoß gar nicht weiter auf: Einige junge Männer hatten sich vor einiger Zeit mit ihrer Liebsten zurückgezogen, doch auch genug weniger gehemmte Mädchen saßen bereitmütig auf den Schoßen ihrer Freier am Feuer.

Runa hatte die irrsinnige Hoffnung aufgegeben, dass irgendwer Endre mit belanglosem Geplauder oder dergleichen dazu bringen konnte, von ihr abzulassen. Nein. Sie musste sich selbst helfen. Also würde sie es einfach, so schnell sie konnte, hinter sich bringen.

Sie drückte sich Endres stoßendem Schwanz willig entgegen, sog ihn tief in ihre warme Nässe und ließ ihn leise glitschend wieder hinausgleiten. Endre bedurfte auch gar nicht vieler Stoße. Er tauchte noch ein letztes Mal in Runas entweihten Schoß, dann verharrte er abrupt und ließ er ein wohliges Stöhnen hören; gleichzeitig spürte Runa, wie er zuckend in ihr kam. Sie blieb noch eine Weile auf ihm hocken, bis sie sicher war, dass sie ungehindert flüchten konnte, dann richtete sie sich auf. Endres Schwanz rutschte aus ihrer Nässe, die Runa eilig unter ihrem Kleid versteckte. Sie wartete nicht darauf, dass Endre ihn zurück in seine Hose steckte, sondern eilte mit großen Schritten vom Festplatz. Dabei lief sie fast in Geir, der ihr mit verklärtem Grinsen entgegenstolperte. Freya folgte ihm in einigem Abstand.

„Wohin des Weges?", lallte Geir Runa zu und wollte nach ihr grapschen. Doch Runa wich eilig zurück. Der Geruch nach reichlich genossenem Met, der ihr entgegenschlug, nahm Runa fast den Atem. Ohne ihm zu antworten, hastete sie weiter. Sie hörte nicht einmal, wie Geir ihr etwas Unzüchtiges nachrief und dabei dröhnend lachte.

Das Langhaus lag im fahlen Licht des fast vollen Mondes und strahlte die vertraute Behaglichkeit aus. Runa zögerte einen Augenblick, als ihr Endres gehässigen Worte in den Sinn kamen. Nein, schalt sie sich dann selbst. Das würde Ågot nie tun. Im Gegensatz zu Runa war Ågot allem abgeneigt, was mit dem zu tun hatte, das Mann und Frau miteinander taten, wenn sie ein Nachtlager teilten. Es war absurd, was Endre ihr versucht hatte einzuflüstern. Absurd, Runa! Verstanden?

Runa holte tief Luft, um ihren Atem zu beruhigen, ehe sie sich ins Innere ihres Zuhauses schob.

Schläfrige Dunkelheit empfing sie. Das Feuer im Lehmofen war fast heruntergebrannt. Runa spähte nach der dicken Wachskerze, die stets griffbereit nahe des Lehmofens stand, und hielt den Docht kurz darauf in die letzte Glut. Keinen Atemzug später erhellte flackernder Kerzenschein das Haus. Runa sah sich um.

Ågot hockte auf dem Schemel vor Wickies Bett, aber entgegen Runas Befürchtungen schlief sie seelenruhig. Auch Wickie schien nicht bei Bewusstsein; sein leises, regelmäßiges Atmen hob und senkte seine immer noch nackte Brust.

Runa schlich zu Ågot, um ihr vorsichtig an der Schulter zu rütteln. „Ågot", raunte sie dabei. „Wach auf!"

Ihre Freundin zuckte herzhaft zusammen, als sie Runa vor sich hocken sah. „Ich wollte nur einen Moment -", rechtfertigte sie sich, aber Runa schüttelte nur nachsichtig den Kopf, unterbewusst viel zu erleichtert darüber, dass Ågot kein Interesse an Wickie zeigte. „Schon gut. Geh schlafen, ich werde jetzt wieder auf ihn aufpassen."

Ågot nickte ihr dankbar zu und wenig später war Runa allein mit dem Kranken. Sie stellte die Kerze vorsichtig neben seinem Krankenlager ab, vergewisserte sich, dass wirklich niemand außer ihr und ihm anwesend war und schlüpfte geschickt aus ihrem Kleid.

Ihre zarten Mädchenbrüste reckten sich der warmen Luft im Langhaus entgegen. Die rosigen Brustwarzen hatten sich frech aufgerichtet. Insgeheim sehnten sie sich nach Berührungen, das spürte Runa.

Runa löste ihre Flechten und rutschte zu Wickie auf die weichen Schaffelle. Einen Moment zögerte sie noch, dann schmiegte sie sich unter die Decke und drückte ihren warmen Leib gegen den seinen.

Davon erwachte Wickie aus seinem leichten Schlaf. Runa bemerkte es und lächelte ihn schüchern an. „Ich hatte dir doch versprochen, zurückzukommen."

Wickie erwiderte ihren Blick zweifelnd, doch dann schien ihm wieder in den Sinn zu kommen, wer sie war und er lächelte sanft zurück. Seine Hände näherten sich ihren Hüften. Zärtlich streichelten sie über die warme Haut, die Wickie mehr erahnen als wirklich erkennen konnte in der Dunkelheit.

Mit erstaunlichen Kräften für einen Fieberkranken zog er Runa auf sich.

Runas langes helles Haar fiel weich auf seine nackte Haut, als er ihren Kopf zu sich herunterzog, um seine Lippen gegen ihre zu drücken. Durch Runas Innerstes floss ein warmer Schauder. Sanfte Gänsehaut zog sich über ihren Rücken und ihre Arme. Wickie bemerkte ihr erregtes Zittern und keuchte leise auf. Sein Schwanz richtete sich verlangend auf und zuckte gegen Runas nassen Spalt, der leicht auf seinen Lenden wog.

Endres Flüssigkeit, die sich unter ihre Nässe gemischt hatte, ronn langsam aus Runa heraus. Wickie stutzte einen Herzschlag und schon spürte Runa die Finger seiner Linken zwischen ihren Schenkeln. Sie zog scharf die Luft ein. Das fühlte sich gut an... viel besser als Endres grobes Stoßen... und es waren nur Wickies Finger -- wie musste sich dann wohl erst sein Schwanz anfühlen? Plötzlich konnte sie es kaum erwarten, ihn in sich zu versenken.

„Lüsternes Luder", raunte Wickie ihr mit rauer Stimme zu. „Hat er es dir besorgen können?"

Runa setzte sich abrupt auf. Im ersten Moment befüchtete sie, Wickie würde sie nun davonjagen, weil er herausgefunden hatte, dass er nicht der Einzige war, diese Nacht. Doch entgegen aller Angst, die sich Runas bemächtigte, schien ihn das erst recht anzumachen. Im spärlichen Licht der Kerze schimmerten seine Augen begehrlich. Seine Stimme klang rau, als er ihr entgegenwisperte: „Anscheinend nicht genug... Willst du herausfinden, ob ich imstande bin, dich zum Schreien zu bringen?"

Written by: galdranorn

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